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Convensis auf der INHORGENTA 2026

Nähe zur Branche, starke Kundenpräsenz und wertvolle Impulse

Auch in diesem Jahr war das Team von Convensis wieder auf der INHORGENTA in München vertreten. Die internationale Fachmesse zählt zu den wichtigsten Branchentreffpunkten für Schmuck, Uhren und Edelsteine in Europa und bringt Hersteller, Marken, Fachhändler:innen und Medienverter:innen zusammen. Für uns ist die INHORGENTA seit vielen Jahren ein fester Termin im Kalender – nicht nur wegen ihrer hohen Relevanz für die Branche, sondern auch wegen der vielfältigen Möglichkeiten zum persönlichen Austausch.

Erfolgreicher Auftakt ins Uhrenjahr mit Tutima Glashütte

Faszinierende Neuheiten in der gesamten Kollektion, der Gewinn des INHORGENTA Award für die „Mechanical Watch of the Year“ und ein dicht gepackter Terminkalender: Gemeinsam mit unseren Kunden, wie der Uhrenmanufaktur Tutima Glashütte, durften wir vier besonders intensive Messetage erleben. Als zuständige PR- und Social-Media-Leadagentur haben wir die Uhrenmarke vom Einladungsmanagement über die Terminbetreuung mit der deutschen und internationalen Fach- und Lifestylepresse bis hin zur Kommunikation aller Messehighlights tatkräftig unterstützt. Unser Content-Team produzierte reichlich Bild- und Videomaterial und ließ die Follower weltweit am Messeerlebnis genauso wie live beim Gewinn des Inhorgenta Award in der Kategorie „Mechanical Watch of the Year“ teilhaben. Neugierig? Impressionen zur Messe und den Neuheiten gibt es auf dem Instagram-Kanal zu entdecken.

Austausch und Impressionen

Die INHORGENTA ist für uns eine wertvolle Plattform, um bestehende Kontakte zu pflegen, neue Verbindungen aufzubauen und gleichzeitig die aktuellen Trends und Entwicklungen der Uhren- und Schmuckbranche aus erster Hand mitzunehmen. Der persönliche Austausch mit Kunden, Partnern, Medienvertretern und weiteren Branchenakteuren liefert dabei wertvolle Einblicke in Marktbewegungen, relevante Themen und wirkungsvolle Kommunikationsformate. Genau diese Nähe zum Markt ist für uns entscheidend, um unsere Kunden nicht nur kommunikativ, sondern auch strategisch fundiert und mit einem sicheren Gespür für die Branche beraten zu können.

Unser Fazit

Die INHORGENTA bleibt für Convensis ein fester Termin im Eventkalender. Sie bietet die ideale Gelegenheit, Kundenpräsenz aktiv zu unterstützen, Beziehungen zu vertiefen und den Puls der Branche zu spüren. Wir freuen uns, auch 2027 wieder dabei gewesen zu sein – mit vielen guten Gesprächen, spannenden Eindrücken und wertvollen Impulsen für die weitere Zusammenarbeit mit unseren Kunden.

04 02 26 | Autor:in: Julia Fischer, Project Consultant – Digital | © 2026 CONVENSIS GmbH

Nähe zur Branche, starke Kundenpräsenz und wertvolle Impulse

Auch in diesem Jahr war das Team von Convensis wieder auf der INHORGENTA in München vertreten. Die internationale Fachmesse zählt zu den wichtigsten Branchentreffpunkten für Schmuck, Uhren und Edelsteine in Europa und bringt Hersteller, Marken, Fachhändler:innen und Medienverter:innen zusammen. Für uns ist die INHORGENTA seit vielen Jahren ein fester Termin im Kalender – nicht nur wegen ihrer hohen Relevanz für die Branche, sondern auch wegen der vielfältigen Möglichkeiten zum persönlichen Austausch.

Erfolgreicher Auftakt ins Uhrenjahr mit Tutima Glashütte

Faszinierende Neuheiten in der gesamten Kollektion, der Gewinn des INHORGENTA Award für die „Mechanical Watch of the Year“ und ein dicht gepackter Terminkalender: Gemeinsam mit unseren Kunden, wie der Uhrenmanufaktur Tutima Glashütte, durften wir vier besonders intensive Messetage erleben. Als zuständige PR- und Social-Media-Leadagentur haben wir die Uhrenmarke vom Einladungsmanagement über die Terminbetreuung mit der deutschen und internationalen Fach- und Lifestylepresse bis hin zur Kommunikation aller Messehighlights tatkräftig unterstützt. Unser Content-Team produzierte reichlich Bild- und Videomaterial und ließ die Follower weltweit am Messeerlebnis genauso wie live beim Gewinn des Inhorgenta Award in der Kategorie „Mechanical Watch of the Year“ teilhaben. Neugierig? Impressionen zur Messe und den Neuheiten gibt es auf dem Instagram-Kanal zu entdecken.

Austausch und Impressionen

Die INHORGENTA ist für uns eine wertvolle Plattform, um bestehende Kontakte zu pflegen, neue Verbindungen aufzubauen und gleichzeitig die aktuellen Trends und Entwicklungen der Uhren- und Schmuckbranche aus erster Hand mitzunehmen. Der persönliche Austausch mit Kunden, Partnern, Medienvertretern und weiteren Branchenakteuren liefert dabei wertvolle Einblicke in Marktbewegungen, relevante Themen und wirkungsvolle Kommunikationsformate. Genau diese Nähe zum Markt ist für uns entscheidend, um unsere Kunden nicht nur kommunikativ, sondern auch strategisch fundiert und mit einem sicheren Gespür für die Branche beraten zu können.

Unser Fazit

Die INHORGENTA bleibt für Convensis ein fester Termin im Eventkalender. Sie bietet die ideale Gelegenheit, Kundenpräsenz aktiv zu unterstützen, Beziehungen zu vertiefen und den Puls der Branche zu spüren. Wir freuen uns, auch 2027 wieder dabei gewesen zu sein – mit vielen guten Gesprächen, spannenden Eindrücken und wertvollen Impulsen für die weitere Zusammenarbeit mit unseren Kunden.

04 02 26
Autor:in: Julia Fischer, Project Consultant – Digital
© 2026 CONVENSIS GmbH


Warum der „Faktor Mensch“ im Zeitalter der KI-Agenten zur härtesten Währung im Jahr 2026 wird

Wenn wir zu Beginn des Jahres 2026 auf die digitale Landkarte blicken, sehen wir keine bloße Fortsetzung alter Trends, sondern einen fundamentalen Systemwechsel. Die Zeit des Experimentierens mit Künstlicher Intelligenz ist vorbei, wir sind in der Ära der operativen Selbstverständlichkeit angekommen. Für Unternehmen und Marken bedeutet dies, dass sich die Spielregeln der Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit radikal neu geordnet haben. Der vielleicht einschneidendste Wandel betrifft die Art und Weise, wie Informationen gefunden werden. Die klassische Suchmaschinenoptimierung hat sich transformiert, da wir nun den Durchbruch einer hybriden Sucharchitektur erleben. Generative KI-Systeme und autonome KI-Agenten liefern Nutzern heute fertige Antworten statt bloßer Linklisten.

Von Klicks zu Zitaten: Sichtbarkeit im KI-Zeitalter

In dieser neuen Realität konkurriert eine Marke nicht mehr nur um Klicks, sondern um Zitate. KI-Systeme bevorzugen Informationen aus glaubwürdigen, redaktionellen Quellen – dem sogenannten Earned Media. Hier schließt sich der Kreis zur DNA von Convensis: Unsere tiefen Wurzeln in der PR und Content-Kreation erweisen sich im Jahr 2026 als entscheidender Wettbewerbsvorteil. Wer heute von der KI empfohlen werden will, braucht Substanz, Reputation und validierte Inhalte, nicht nur Keywords. Wir verstehen uns in diesem komplexen Umfeld als Navigator, der Organisationen durch die sich ständig wandelnde Medienlandschaft leitet. Dabei wird deutlich, dass in einer Flut an maschinell erzeugtem Content das menschliche Bedürfnis nach Echtheit massiv steigt. Vertrauen ist zur wichtigsten Währung dieses Jahres geworden.

Human-Centered Communication als strategischer Kern

Genau an diesem Punkt greift unsere Vision der „Human-Centered Communication“, auf die wir uns strategisch seit Jahren vorbereitet haben. Wir sind überzeugt, dass in einer Welt voller künstlicher Intelligenz die menschliche Empathie und ethische Haltung zum ultimativen Differenzierungsmerkmal werden. Convensis setzt KI und fortschrittliche Datenanalysen zwar als mächtige Werkzeuge für analytische Präzision ein – wir nennen dies datenbasierte Kreativität –, doch die strategische Führung bleibt zutiefst menschlich. Dies beinhaltet auch die ethische Führerschaft im Umgang mit KI, bei der wir uns an den Leitlinien der DPRG orientieren, um authentische Verbindungen zwischen Marken und Zielgruppen zu sichern.

Das Ende der Zielgruppe und die Ära der Micro-Communities

Parallel dazu markiert das Jahr 2026 das Ende der klassischen, breiten „Zielgruppe“. An ihre Stelle sind dynamische Micro-Communities und hyperpersonalisierte Customer Journeys getreten. Nutzer erwarten heute, dass Marken ihre individuellen Bedürfnisse antizipieren, bevor diese explizit geäußert werden. Als Digital- und Kommunikationsberatung unterstützen wir Unternehmen dabei, diese Komplexität zu beherrschen, indem wir Datensilos konsequent aufbrechen. Unser Anspruch der „Integrativen Exzellenz“ bedeutet, dass wir Earned, Paid, Shared und Owned Media so intelligent verknüpfen, dass eine konsistente Geschichte entsteht – egal, an welchem digitalen Touchpoint der Kunde steht.

Convensis als strategischer Think-Tank für digitale Souveränität

Convensis agiert in dieser Ära nicht mehr nur als ausführende Agentur, sondern als strategischer Think-Tank, der seinen Partnern digitale Souveränität verschafft. Wir helfen Unternehmen, technologische Unabhängigkeit zu bewahren und Trends nicht nur zu adaptieren, sondern aktiv für den eigenen Geschäftserfolg zu nutzen. Das Jahr 2026 fordert uns alle heraus, Technologie zu nutzen, ohne unsere Menschlichkeit zu verlieren. Es ist die Ära der souveränen Kommunikation, in der wir Weitsicht, technologischen Verstand und den Mut zu echten Beziehungen zu einem untrennbaren Ganzen verbinden.

12 03 26 | Autor:in: Prof. Dr. Stefan Hencke, CEO Convensis | © 2026 CONVENSIS GmbH

Wenn wir zu Beginn des Jahres 2026 auf die digitale Landkarte blicken, sehen wir keine bloße Fortsetzung alter Trends, sondern einen fundamentalen Systemwechsel. Die Zeit des Experimentierens mit Künstlicher Intelligenz ist vorbei, wir sind in der Ära der operativen Selbstverständlichkeit angekommen. Für Unternehmen und Marken bedeutet dies, dass sich die Spielregeln der Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit radikal neu geordnet haben. Der vielleicht einschneidendste Wandel betrifft die Art und Weise, wie Informationen gefunden werden. Die klassische Suchmaschinenoptimierung hat sich transformiert, da wir nun den Durchbruch einer hybriden Sucharchitektur erleben. Generative KI-Systeme und autonome KI-Agenten liefern Nutzern heute fertige Antworten statt bloßer Linklisten.

Von Klicks zu Zitaten: Sichtbarkeit im KI-Zeitalter

In dieser neuen Realität konkurriert eine Marke nicht mehr nur um Klicks, sondern um Zitate. KI-Systeme bevorzugen Informationen aus glaubwürdigen, redaktionellen Quellen – dem sogenannten Earned Media. Hier schließt sich der Kreis zur DNA von Convensis: Unsere tiefen Wurzeln in der PR und Content-Kreation erweisen sich im Jahr 2026 als entscheidender Wettbewerbsvorteil. Wer heute von der KI empfohlen werden will, braucht Substanz, Reputation und validierte Inhalte, nicht nur Keywords. Wir verstehen uns in diesem komplexen Umfeld als Navigator, der Organisationen durch die sich ständig wandelnde Medienlandschaft leitet. Dabei wird deutlich, dass in einer Flut an maschinell erzeugtem Content das menschliche Bedürfnis nach Echtheit massiv steigt. Vertrauen ist zur wichtigsten Währung dieses Jahres geworden.

Human-Centered Communication als strategischer Kern

Genau an diesem Punkt greift unsere Vision der „Human-Centered Communication“, auf die wir uns strategisch seit Jahren vorbereitet haben. Wir sind überzeugt, dass in einer Welt voller künstlicher Intelligenz die menschliche Empathie und ethische Haltung zum ultimativen Differenzierungsmerkmal werden. Convensis setzt KI und fortschrittliche Datenanalysen zwar als mächtige Werkzeuge für analytische Präzision ein – wir nennen dies datenbasierte Kreativität –, doch die strategische Führung bleibt zutiefst menschlich. Dies beinhaltet auch die ethische Führerschaft im Umgang mit KI, bei der wir uns an den Leitlinien der DPRG orientieren, um authentische Verbindungen zwischen Marken und Zielgruppen zu sichern.

Das Ende der Zielgruppe und die Ära der Micro-Communities

Parallel dazu markiert das Jahr 2026 das Ende der klassischen, breiten „Zielgruppe“. An ihre Stelle sind dynamische Micro-Communities und hyperpersonalisierte Customer Journeys getreten. Nutzer erwarten heute, dass Marken ihre individuellen Bedürfnisse antizipieren, bevor diese explizit geäußert werden. Als Digital- und Kommunikationsberatung unterstützen wir Unternehmen dabei, diese Komplexität zu beherrschen, indem wir Datensilos konsequent aufbrechen. Unser Anspruch der „Integrativen Exzellenz“ bedeutet, dass wir Earned, Paid, Shared und Owned Media so intelligent verknüpfen, dass eine konsistente Geschichte entsteht – egal, an welchem digitalen Touchpoint der Kunde steht.

Convensis als strategischer Think-Tank für digitale Souveränität

Convensis agiert in dieser Ära nicht mehr nur als ausführende Agentur, sondern als strategischer Think-Tank, der seinen Partnern digitale Souveränität verschafft. Wir helfen Unternehmen, technologische Unabhängigkeit zu bewahren und Trends nicht nur zu adaptieren, sondern aktiv für den eigenen Geschäftserfolg zu nutzen. Das Jahr 2026 fordert uns alle heraus, Technologie zu nutzen, ohne unsere Menschlichkeit zu verlieren. Es ist die Ära der souveränen Kommunikation, in der wir Weitsicht, technologischen Verstand und den Mut zu echten Beziehungen zu einem untrennbaren Ganzen verbinden.

12 03 26 | Autor:in: Prof. Dr. Stefan Hencke, CEO Convensis | © 2026 CONVENSIS GmbH


Kreativität: Unser wichtigster Rohstoff

Kreativität ist die Fähigkeit, Bekanntes neu zu denken, ungewöhnliche Verbindungen herzustellen und aus Ideen Lösungen zu entwickeln, die überraschen, überzeugen und wirken. Sie entsteht dort, wo Neugier auf Mut trifft – und wo Raum für Perspektivwechsel, Experimente und manchmal auch Umwege bleibt.
Gerade im Agenturumfeld ist Kreativität kein „Nice-to-have“, sondern essenziell. Unsere Kund:innen erwarten keine Standardantworten, sondern individuelle Strategien, relevante Geschichten und digitale Lösungen, die sich vom Wettbewerb abheben. Kreativität ist dabei der Motor, der aus Analysen Emotionen macht, aus Daten Ideen und aus Briefings starke Kommunikation.

Warum gute Ideen Balance brauchen

Kreativität lässt sich nicht erzwingen. Sie braucht Energie, Offenheit und einen klaren Kopf. Genau hier spielt Work-Life-Balance eine entscheidende Rolle. Wer dauerhaft unter Druck steht, produziert selten innovative Gedanken – sondern vor allem schnelle, sichere Lösungen.
Bei Convensis schaffen wir bewusst Rahmenbedingungen, die Kreativität fördern: Vertrauen statt Mikromanagement, flexible Arbeitsmodelle, Raum für Erholung und ein Umfeld, in dem Leistung und Leben im Gleichgewicht stehen. Denn frische Ideen entstehen nicht nur am Schreibtisch, sondern auch beim Abschalten, beim Perspektivwechsel und im Austausch mit anderen.

Vier Kreativitätstechniken für neue Denkwege

Um Kreativität gezielt zu fördern, helfen strukturierte Methoden. Vier bewährte Techniken, die sich im Agenturalltag besonders gut einsetzen lassen:

1. Die ABC-Methode – Denken in neuen Assoziationen

Bei der ABC-Methode wird das Alphabet genutzt, um ein Thema aus möglichst vielen Blickwinkeln zu betrachten. Zu jedem Buchstaben werden Begriffe, Ideen oder Assoziationen gesammelt, die mit der Fragestellung zusammenhängen.
Vorteil: Diese Methode zwingt das Gehirn aus gewohnten Denkmustern heraus und eignet sich hervorragend für frühe Brainstorming-Phasen.

2. Die Walt-Disney-Methode – Träumen, prüfen, umsetzen

Diese Technik teilt den kreativen Prozess in drei Rollen auf:
• Der Träumer entwickelt visionäre, grenzenlose Ideen
• Der Realist prüft die Umsetzbarkeit
• Der Kritiker identifiziert Risiken und Schwächen
Durch das bewusste Wechseln der Perspektive entstehen Ideen, die sowohl mutig als auch praktikabel sind.
Ideal für: Kampagnenentwicklung und strategische Konzepte.

3. Die Osborn-Checkliste – Ideen systematisch weiterdenken

Auch bekannt als SCAMPER-Methode, stellt die Osborn-Checkliste gezielte Fragen:
• Kann man etwas ersetzen?
• kombinieren?
• anpassen?
• vergrößern oder verkleinern?
• anders nutzen?
• eliminieren?
• umkehren?

Diese strukturierte Herangehensweise hilft, bestehende Ideen gezielt weiterzuentwickeln.
Besonders geeignet für: Optimierung von bestehenden Konzepten oder Formaten.

4. Die 6-Hüte-Methode – Kreativität mit Struktur

Edward de Bonos Methode teilt das Denken in sechs „Hüte“, die jeweils eine Perspektive repräsentieren (Fakten, Emotionen, Kritik, Optimismus, Kreativität, Moderation). Alle Beteiligten „tragen“ gleichzeitig denselben Hut.
Ergebnis: Fokus, Klarheit und konstruktive Diskussionen – ohne Chaos oder Dominanz einzelner Meinungen.

Fazit

Kreativität ist kein Zufallsprodukt. Sie entsteht aus Haltung, Umfeld und den richtigen Werkzeugen. Bei Convensis verbinden wir kreative Methoden mit einer gesunden Arbeitskultur – weil wir überzeugt sind, dass die besten Ideen dort entstehen, wo Menschen Raum haben, sich zu entfalten.
Denn am Ende gilt: Gute Kommunikation beginnt mit guten Gedanken. Und die brauchen Freiheit.

04 02 26 | Autor:in: Franziska Janssen, Project Consultant – Digital | © 2026 CONVENSIS GmbH

Kreativität ist die Fähigkeit, Bekanntes neu zu denken, ungewöhnliche Verbindungen herzustellen und aus Ideen Lösungen zu entwickeln, die überraschen, überzeugen und wirken. Sie entsteht dort, wo Neugier auf Mut trifft – und wo Raum für Perspektivwechsel, Experimente und manchmal auch Umwege bleibt.
Gerade im Agenturumfeld ist Kreativität kein „Nice-to-have“, sondern essenziell. Unsere Kund:innen erwarten keine Standardantworten, sondern individuelle Strategien, relevante Geschichten und digitale Lösungen, die sich vom Wettbewerb abheben. Kreativität ist dabei der Motor, der aus Analysen Emotionen macht, aus Daten Ideen und aus Briefings starke Kommunikation.

Warum gute Ideen Balance brauchen

Kreativität lässt sich nicht erzwingen. Sie braucht Energie, Offenheit und einen klaren Kopf. Genau hier spielt Work-Life-Balance eine entscheidende Rolle. Wer dauerhaft unter Druck steht, produziert selten innovative Gedanken – sondern vor allem schnelle, sichere Lösungen.

Bei Convensis schaffen wir bewusst Rahmenbedingungen, die Kreativität fördern: Vertrauen statt Mikromanagement, flexible Arbeitsmodelle, Raum für Erholung und ein Umfeld, in dem Leistung und Leben im Gleichgewicht stehen. Denn frische Ideen entstehen nicht nur am Schreibtisch, sondern auch beim Abschalten, beim Perspektivwechsel und im Austausch mit anderen.

Vier Kreativitätstechniken für neue Denkwege

Um Kreativität gezielt zu fördern, helfen strukturierte Methoden. Vier bewährte Techniken, die sich im Agenturalltag besonders gut einsetzen lassen:

1. Die ABC-Methode – Denken in neuen Assoziationen

Bei der ABC-Methode wird das Alphabet genutzt, um ein Thema aus möglichst vielen Blickwinkeln zu betrachten. Zu jedem Buchstaben werden Begriffe, Ideen oder Assoziationen gesammelt, die mit der Fragestellung zusammenhängen.
Vorteil: Diese Methode zwingt das Gehirn aus gewohnten Denkmustern heraus und eignet sich hervorragend für frühe Brainstorming-Phasen.

2. Die Walt-Disney-Methode – Träumen, prüfen, umsetzen

Diese Technik teilt den kreativen Prozess in drei Rollen auf:
• Der Träumer entwickelt visionäre, grenzenlose Ideen
• Der Realist prüft die Umsetzbarkeit
• Der Kritiker identifiziert Risiken und Schwächen
Durch das bewusste Wechseln der Perspektive entstehen Ideen, die sowohl mutig als auch praktikabel sind.
Ideal für: Kampagnenentwicklung und strategische Konzepte.

3. Die Osborn-Checkliste – Ideen systematisch weiterdenken

Auch bekannt als SCAMPER-Methode, stellt die Osborn-Checkliste gezielte Fragen:
• Kann man etwas ersetzen?
• kombinieren?
• anpassen?
• vergrößern oder verkleinern?
• anders nutzen?
• eliminieren?
• umkehren?

Diese strukturierte Herangehensweise hilft, bestehende Ideen gezielt weiterzuentwickeln.
Besonders geeignet für: Optimierung von bestehenden Konzepten oder Formaten.

4. Die 6-Hüte-Methode – Kreativität mit Struktur

Edward de Bonos Methode teilt das Denken in sechs „Hüte“, die jeweils eine Perspektive repräsentieren (Fakten, Emotionen, Kritik, Optimismus, Kreativität, Moderation). Alle Beteiligten „tragen“ gleichzeitig denselben Hut.
Ergebnis: Fokus, Klarheit und konstruktive Diskussionen – ohne Chaos oder Dominanz einzelner Meinungen.

Fazit

Kreativität ist kein Zufallsprodukt. Sie entsteht aus Haltung, Umfeld und den richtigen Werkzeugen. Bei Convensis verbinden wir kreative Methoden mit einer gesunden Arbeitskultur – weil wir überzeugt sind, dass die besten Ideen dort entstehen, wo Menschen Raum haben, sich zu entfalten.

Denn am Ende gilt: Gute Kommunikation beginnt mit guten Gedanken. Und die brauchen Freiheit.

04 02 26
Autor:in: Franziska Janssen, Project Consultant – Digital
© 2026 CONVENSIS GmbH


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Der Digitale Wissenszwilling

⸻ © 2025 | Convensis GmbH

 Change alsChance

⸻ © 2026 | Convensis GmbH

Nicht ohne Dialog: Interne Kommunikation nach der Coronapandemie

Nicht ohne Dialog

Interne Kommunikation nach der Coronapandemie

Zu sagen, dass die Arbeitswelt in einem Transformationsprozess steckt, kommt fast schon einem Klischee gleich. Das macht es aber nicht weniger wahr – und dieser Wandel betrifft insbesondere auch die interne Kommunikation. Ob demografischer Wandel und der damit einhergehende Arbeitskräftemangel, die Klimakrise und die Verunsicherung bezüglich der Zukunft, neue Ansprüche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – die interne Kommunikation sieht sich zahlreichen Herausforderungen ausgesetzt. Gleichzeitig hat sie durch die Digitalisierung und New-Work neue Werkzeuge und Möglichkeiten erhalten. Spätestens seit der Coronapandemie ist den meisten Führungskräften die Bedeutung der internen Kommunikation für ihr Unternehmen bewusst. In der neuen Arbeitswelt setzt sich die interne Kommunikation neue Ziele – und nimmt neue Chancen wahr.

Zitat von Prof. Dr. Stefan Hencke, Convensis-CEO:

„Wir beraten unsere Kundinnen und Kunden seit mehr als zwei Jahrzehnten zur Kommunikation in ihren Unternehmen. Es hat sich viel getan. Heutzutage geht es nicht mehr nur darum zu informieren. Wir helfen unseren Kundinnen und Kunden, zu mobilisieren: Motivation zu schaffen, die Identifikation mit dem Unternehmen zu verstärken und Mitarbeitende in das Unternehmen zu integrieren. Auch die Instrumente der internen Kommunikation sind andere geworden. Die Mitarbeiterzeitschrift, Flyer und Aushänge spielen zwar weiterhin eine große Rolle – dazu kommen aber nun Social Intranets, interne Apps für Mitarbeitende und der verstärkte Einsatz von neuen Formaten und Bewegtbild-Content. Generell ist die interne Kommunikation in Deutschland professioneller geworden und wird strategischer eingesetzt.“

Erreichbarkeit – für alle Mitarbeitenden

Digitale Medien unterstützen heute nicht mehr nur die Mitarbeitenden bei ihrer Arbeit. Sie sind in vielen Bereichen die Voraussetzung dafür, dass sie überhaupt arbeiten können. Ohne Absprachen per Videokonferenzen oder Chats über Slack, Microsoft Teams oder Zoom funktioniert für viele fast nichts mehr. E-Mails sind schon viel länger im Einsatz und ebenfalls nicht wegzudenken.
Zentrale Aufgabe der internen Kommunikation ist, die Erreichbarkeit aller Mitarbeitenden herzustellen – gleichzeitig aber auch Ablenkung durch ständige Pop-up-Messages und E-Mail-Benachrichtigungen zu minimieren. Viele Unternehmen versuchen bereits die Flut an Meldungen einzudämmen, die die Mitarbeitenden täglich durch zahlreiche E-Mails oder Chatnachrichten erreicht.
Es geht aber nicht nur darum, die Kommunikationskanäle zu optimieren. Gerade in Bereichen wie Logistik und Fertigung arbeiten viele nicht täglich am Schreibtisch und haben somit keinen Zugriff auf digitale Kanäle der Unternehmenskommunikation. Neue Strategien sollen auch sie erreichen – so hat unser Advisors-Team die Einführung eines Social-Intranets von Staffbase und der dazugehörigen Mitarbeitenden-App für Kunden begleitet:

Zitat von Marc Steinsberger, Teamleiter Advisors:

„Für die meisten von uns ist es selbstverständlich, privat über mobile Apps Informationen auszutauschen. Dieses Potential lässt sich auch für die interne Kommunikation in Unternehmen nutzen – und bietet dabei neue Möglichkeiten: Über das Social-Intranet und die Mitarbeitenden-App, bei deren Einführung wir Staffbase unterstützt haben, bleiben die Mitarbeitenden zu Unternehmensnews stets auf dem Laufenden und können HR-Prozesse wie den Urlaubsantrag oder eine Krankmeldung abwickeln.
Sie haben aber auch die Möglichkeit, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen Gruppen zu bilden und sich dort auszutauschen, Beiträge zu verfassen und zu kommentieren sowie sich über den Chat zu verbinden. Für die interne Kommunikation bringt das zwei entscheidende Vorteile: Mitarbeitende, die in ihrem Alltag nicht am Computer sitzen, sondern etwa in der Produktion, auf der Verkaufsfläche oder bei den Kundinnen und Kunden vor Ort arbeiten, sind nun nicht mehr vom Intranet und den damit verbunden News abgeschnitten. Außerdem wird die interne Kommunikation gewissermaßen demokratisiert und pluralisiert – Mitarbeitende können sich aktiv an ihr beteiligen und Themen mitgestalten. Die Kommunikation wird zum Dialog.“

Neue Führung in einer neuen Arbeitswelt

Um die Transformationsprozesse erfolgreich zu bewältigen, braucht es die geeignete Führungsstrategie – auch bei der internen Kommunikation. Der Informationsfluss von oben nach unten hat ausgedient, die Kommunikation erfolgt in der neuen Arbeitswelt zunehmend auf Augenhöhe. Dabei muss insbesondere auf die Bedürfnisse verschiedener Gruppen von Beschäftigten eingegangen werden, die sehr unterschiedlich sein können: Work-Life-Balance, Gesundheit und Resilienz spielen eine gesteigerte Rolle und müssen auch bei der internen Kommunikation verstärkt angesprochen werden.
Und auch wenn das Top-Down-Schema nicht mehr die ganze interne Kommunikation bestimmt, ist eine gelungene Führungskommunikation nach wie vor entscheidend. Sie wird durch digitale Medien zunehmend persönlicher gestaltet: Die Videoansprache des CEO, gestreamte Fragen-und-Antworten-Runden mit dem Bereichsleiter oder Events wie Kick-offs, die teils hybrid stattfinden, sind spätestens seit der Coronakrise in den meisten großen und vielen mittelständischen Unternehmen üblich.

Wertekommunikation – nicht nur für die Generation Z

In einer sich verändernden Welt wird von Unternehmen immer mehr verlangt, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen – vor allem die Generation Z fordert von ihrem Arbeitgeber immer stärker das Verfolgen von Werten wie Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung. Aber auch andere Beschäftigte verlangen zunehmend nach einer Unternehmenskultur, in der Werte und Visionen fest verankert sind. In Zeiten gesellschaftlicher Verunsicherung und politischer Spaltung ist es eine Herausforderung, das auch zu schaffen. Die Werte des Unternehmens sollten bei der internen Kommunikation stets zum Tragen kommen – am besten gelingt das, wenn man die Mitarbeitenden sie selbst kommunizieren lässt. So kann ein gemeinsamer Nenner gefunden werden; und die Mitarbeitenden können sich stärker mit ihrem Unternehmen identifizieren.

Mitsprache statt Top-Down-Kommunikation

Ob es also um Wertekommunikation geht, um Teilnahme und Motivation oder um die Streuung von Informationen – die entscheidende Entwicklung, die sich über alle Bereiche der internen Kommunikation erstreckt, ist die verstärkte Beteiligung der Mitarbeitenden. Sie werden nicht nur als Zielgruppe der Kommunikation ernster genommen, sondern sind mit ihren Beiträgen selbst essenzieller und wertgeschätzter Bestandteil der Kommunikationsstrategie.
Ihre Mitsprache sollte bei allen Aktivitäten präsent sein: Beschäftigte können zum Feedback aufgefordert werden, im Intranet oder auf Social-Media-Kanälen des Unternehmens zu Wort kommen und somit die Möglichkeit haben, Selbstverantwortung und Individualität zu zeigen.

Zitat von Dr. Frithjof Haider, Senior Manager Communications bei Convensis:

„Wir empfehlen unseren Kundinnen und Kunden Maßnahmen, um ihre interne Kommunikation authentisch zu gestalten. Es ist wichtig, die Mitarbeitenden für sich selbst sprechen zu lassen und nicht über sie, sondern mit ihnen zu kommunizieren. Also zum Beispiel, statt einer kurzen Intranetmeldung ein Videointerview mit einem Projektbeteiligten zu entwickeln. Die Mitarbeitenden sind unverzichtbarer Bestandteil der internen Kommunikation. In der neuen Medienwelt liefern sie selbst Themen und kommunizieren Werte – so erfahren sie Wertschätzung und werden motiviert, aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kommunikationsstrategie des Unternehmens zu sein.“

21 01 26 | Autor:in: Dr. Frithjof Haider, Senior Manager Communications | © 2026 CONVENSIS GmbH

Interne Kommunikation nach der Coronapandemie

Zu sagen, dass die Arbeitswelt in einem Transformationsprozess steckt, kommt fast schon einem Klischee gleich. Das macht es aber nicht weniger wahr – und dieser Wandel betrifft insbesondere auch die interne Kommunikation. Ob demografischer Wandel und der damit einhergehende Arbeitskräftemangel, die Klimakrise und die Verunsicherung bezüglich der Zukunft, neue Ansprüche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – die interne Kommunikation sieht sich zahlreichen Herausforderungen ausgesetzt. Gleichzeitig hat sie durch die Digitalisierung und New-Work neue Werkzeuge und Möglichkeiten erhalten. Spätestens seit der Coronapandemie ist den meisten Führungskräften die Bedeutung der internen Kommunikation für ihr Unternehmen bewusst. In der neuen Arbeitswelt setzt sich die interne Kommunikation neue Ziele – und nimmt neue Chancen wahr.

Zitat von Prof. Dr. Stefan Hencke, Convensis-CEO:

„Wir beraten unsere Kundinnen und Kunden seit mehr als zwei Jahrzehnten zur Kommunikation in ihren Unternehmen. Es hat sich viel getan. Heutzutage geht es nicht mehr nur darum zu informieren. Wir helfen unseren Kundinnen und Kunden, zu mobilisieren: Motivation zu schaffen, die Identifikation mit dem Unternehmen zu verstärken und Mitarbeitende in das Unternehmen zu integrieren. Auch die Instrumente der internen Kommunikation sind andere geworden. Die Mitarbeiterzeitschrift, Flyer und Aushänge spielen zwar weiterhin eine große Rolle – dazu kommen aber nun Social Intranets, interne Apps für Mitarbeitende und der verstärkte Einsatz von neuen Formaten und Bewegtbild-Content. Generell ist die interne Kommunikation in Deutschland professioneller geworden und wird strategischer eingesetzt.“

Erreichbarkeit – für alle Mitarbeitenden

Digitale Medien unterstützen heute nicht mehr nur die Mitarbeitenden bei ihrer Arbeit. Sie sind in vielen Bereichen die Voraussetzung dafür, dass sie überhaupt arbeiten können. Ohne Absprachen per Videokonferenzen oder Chats über Slack, Microsoft Teams oder Zoom funktioniert für viele fast nichts mehr. E-Mails sind schon viel länger im Einsatz und ebenfalls nicht wegzudenken.
Zentrale Aufgabe der internen Kommunikation ist, die Erreichbarkeit aller Mitarbeitenden herzustellen – gleichzeitig aber auch Ablenkung durch ständige Pop-up-Messages und E-Mail-Benachrichtigungen zu minimieren. Viele Unternehmen versuchen bereits die Flut an Meldungen einzudämmen, die die Mitarbeitenden täglich durch zahlreiche E-Mails oder Chatnachrichten erreicht.
Es geht aber nicht nur darum, die Kommunikationskanäle zu optimieren. Gerade in Bereichen wie Logistik und Fertigung arbeiten viele nicht täglich am Schreibtisch und haben somit keinen Zugriff auf digitale Kanäle der Unternehmenskommunikation. Neue Strategien sollen auch sie erreichen – so hat unser Advisors-Team die Einführung eines Social-Intranets von Staffbase und der dazugehörigen Mitarbeitenden-App für Kunden begleitet:

Zitat von Marc Steinsberger, Teamleiter Advisors:

„Für die meisten von uns ist es selbstverständlich, privat über mobile Apps Informationen auszutauschen. Dieses Potential lässt sich auch für die interne Kommunikation in Unternehmen nutzen – und bietet dabei neue Möglichkeiten: Über das Social-Intranet und die Mitarbeitenden-App, bei deren Einführung wir Staffbase unterstützt haben, bleiben die Mitarbeitenden zu Unternehmensnews stets auf dem Laufenden und können HR-Prozesse wie den Urlaubsantrag oder eine Krankmeldung abwickeln.
Sie haben aber auch die Möglichkeit, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen Gruppen zu bilden und sich dort auszutauschen, Beiträge zu verfassen und zu kommentieren sowie sich über den Chat zu verbinden. Für die interne Kommunikation bringt das zwei entscheidende Vorteile: Mitarbeitende, die in ihrem Alltag nicht am Computer sitzen, sondern etwa in der Produktion, auf der Verkaufsfläche oder bei den Kundinnen und Kunden vor Ort arbeiten, sind nun nicht mehr vom Intranet und den damit verbunden News abgeschnitten. Außerdem wird die interne Kommunikation gewissermaßen demokratisiert und pluralisiert – Mitarbeitende können sich aktiv an ihr beteiligen und Themen mitgestalten. Die Kommunikation wird zum Dialog.“

Neue Führung in einer neuen Arbeitswelt

Um die Transformationsprozesse erfolgreich zu bewältigen, braucht es die geeignete Führungsstrategie – auch bei der internen Kommunikation. Der Informationsfluss von oben nach unten hat ausgedient, die Kommunikation erfolgt in der neuen Arbeitswelt zunehmend auf Augenhöhe. Dabei muss insbesondere auf die Bedürfnisse verschiedener Gruppen von Beschäftigten eingegangen werden, die sehr unterschiedlich sein können: Work-Life-Balance, Gesundheit und Resilienz spielen eine gesteigerte Rolle und müssen auch bei der internen Kommunikation verstärkt angesprochen werden.
Und auch wenn das Top-Down-Schema nicht mehr die ganze interne Kommunikation bestimmt, ist eine gelungene Führungskommunikation nach wie vor entscheidend. Sie wird durch digitale Medien zunehmend persönlicher gestaltet: Die Videoansprache des CEO, gestreamte Fragen-und-Antworten-Runden mit dem Bereichsleiter oder Events wie Kick-offs, die teils hybrid stattfinden, sind spätestens seit der Coronakrise in den meisten großen und vielen mittelständischen Unternehmen üblich.

Wertekommunikation – nicht nur für die Generation Z

In einer sich verändernden Welt wird von Unternehmen immer mehr verlangt, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen – vor allem die Generation Z fordert von ihrem Arbeitgeber immer stärker das Verfolgen von Werten wie Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung. Aber auch andere Beschäftigte verlangen zunehmend nach einer Unternehmenskultur, in der Werte und Visionen fest verankert sind. In Zeiten gesellschaftlicher Verunsicherung und politischer Spaltung ist es eine Herausforderung, das auch zu schaffen. Die Werte des Unternehmens sollten bei der internen Kommunikation stets zum Tragen kommen – am besten gelingt das, wenn man die Mitarbeitenden sie selbst kommunizieren lässt. So kann ein gemeinsamer Nenner gefunden werden; und die Mitarbeitenden können sich stärker mit ihrem Unternehmen identifizieren.

Mitsprache statt Top-Down-Kommunikation

Ob es also um Wertekommunikation geht, um Teilnahme und Motivation oder um die Streuung von Informationen – die entscheidende Entwicklung, die sich über alle Bereiche der internen Kommunikation erstreckt, ist die verstärkte Beteiligung der Mitarbeitenden. Sie werden nicht nur als Zielgruppe der Kommunikation ernster genommen, sondern sind mit ihren Beiträgen selbst essenzieller und wertgeschätzter Bestandteil der Kommunikationsstrategie.
Ihre Mitsprache sollte bei allen Aktivitäten präsent sein: Beschäftigte können zum Feedback aufgefordert werden, im Intranet oder auf Social-Media-Kanälen des Unternehmens zu Wort kommen und somit die Möglichkeit haben, Selbstverantwortung und Individualität zu zeigen.

Zitat von Dr. Frithjof Haider, Senior Manager Communications bei Convensis:

„Wir empfehlen unseren Kundinnen und Kunden Maßnahmen, um ihre interne Kommunikation authentisch zu gestalten. Es ist wichtig, die Mitarbeitenden für sich selbst sprechen zu lassen und nicht über sie, sondern mit ihnen zu kommunizieren. Also zum Beispiel, statt einer kurzen Intranetmeldung ein Videointerview mit einem Projektbeteiligten zu entwickeln. Die Mitarbeitenden sind unverzichtbarer Bestandteil der internen Kommunikation. In der neuen Medienwelt liefern sie selbst Themen und kommunizieren Werte – so erfahren sie Wertschätzung und werden motiviert, aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kommunikationsstrategie des Unternehmens zu sein.“

Quellen:
• Buchholz, Ulrike: Interne Unternehmenskommunikation im Wandel der Zeit. Ihre Entwicklung und ihre Modelle als Instrument der Unternehmensführung. Wiesbaden 2010.
• Engelhardt, Kristin: Interne Kommunikation als Treiber in neuen Arbeitswelten. Digitalisierung, Mitarbeiter-Mitsprache, Führungsverantwortung, Nachhaltigkeit und Werte als Wirkungsraum. Wiesbaden 2024.
• Newport, Cal: Deep Work. Rules for Focused Success in a Distracted World. London 2016.

21 01 26
Autor:in: Dr. Frithjof Haider, Senior Manager Communications
© 2026 CONVENSIS GmbH


Unsere DNA seit 2001: Das Ergebnis einer einzigen Begegnung und einer mündlichen Zusage

Unsere DNA seit 2001

Das Ergebnis einer einzigen Begegnung und einer mündlichen Zusage

In einer Geschäftswelt, die oft von komplexen Absicherungsprozessen und endlosen Verhandlungsrunden geprägt ist, blicken wir gerne auf den Moment zurück, der unsere Haltung als Agentur definiert hat. Es war das Jahr 2001. Die Kommunikationslandschaft begann sich gerade rasant zu verändern, als Prof. Dr. Stefan Hencke den Grundstein für Convensis legte.

 

Was damals zählte, ist heute relevanter denn je: Vertrauen und extreme Reaktionsgeschwindigkeit. Unser allererster bedeutender Auftrag für die Design-Ikone Porsche Design basierte nicht auf monatelangen Pitch-Prozessen. Er war das Ergebnis einer einzigen Begegnung und einer mündlichen Zusage am selben Tag. Ein Handschlag genügte. Dieser Start war für uns weit mehr als ein glücklicher Zufall – er wurde zum Bauplan unserer Arbeitsweise. Wir haben gelernt, dass in entscheidenden Momenten nicht die Bürokratie, sondern die Handlungsfähigkeit über den Erfolg entscheidet.

 

Warum erzählen wir Ihnen diese Geschichte heute? Weil wir spüren, dass sich der Markt erneut dreht. Kunden suchen in der Unübersichtlichkeit der digitalen Kanäle wieder verstärkt nach Partnern, die Verantwortung übernehmen und schnell agieren. Unsere Geschichte belegt, dass wir diese Tugenden nicht erst neu lernen müssen – sie sind unsere DNA. Wir agieren souverän, weil wir seit über zwei Jahrzehnten wissen, dass Exzellenz keine langen Vorlaufzeiten braucht, sondern klare Entscheidungen.

 

Heute nutzen wir diese historisch gewachsene Mentalität, um Sie als Digital- und Kommunikationsberatung sicher durch die Transformation zu führen. Wir sind schnell, wir sind verbindlich und wir stehen zu unserem Wort. Im nächsten Newsletter zeigen wir Ihnen, wie wir aus dieser Haltung eine Methode entwickelt haben, die Silodenken in der Kommunikation abschafft.

29 01 26 | © 2026 CONVENSIS GmbH

Das Ergebnis einer einzigen Begegnung und einer mündlichen Zusage

In einer Geschäftswelt, die oft von komplexen Absicherungsprozessen und endlosen Verhandlungsrunden geprägt ist, blicken wir gerne auf den Moment zurück, der unsere Haltung als Agentur definiert hat. Es war das Jahr 2001. Die Kommunikationslandschaft begann sich gerade rasant zu verändern, als Prof. Dr. Stefan Hencke den Grundstein für Convensis legte.

 

Was damals zählte, ist heute relevanter denn je: Vertrauen und extreme Reaktionsgeschwindigkeit. Unser allererster bedeutender Auftrag für die Design-Ikone Porsche Design basierte nicht auf monatelangen Pitch-Prozessen. Er war das Ergebnis einer einzigen Begegnung und einer mündlichen Zusage am selben Tag. Ein Handschlag genügte. Dieser Start war für uns weit mehr als ein glücklicher Zufall – er wurde zum Bauplan unserer Arbeitsweise. Wir haben gelernt, dass in entscheidenden Momenten nicht die Bürokratie, sondern die Handlungsfähigkeit über den Erfolg entscheidet.

 

Warum erzählen wir Ihnen diese Geschichte heute? Weil wir spüren, dass sich der Markt erneut dreht. Kunden suchen in der Unübersichtlichkeit der digitalen Kanäle wieder verstärkt nach Partnern, die Verantwortung übernehmen und schnell agieren. Unsere Geschichte belegt, dass wir diese Tugenden nicht erst neu lernen müssen – sie sind unsere DNA. Wir agieren souverän, weil wir seit über zwei Jahrzehnten wissen, dass Exzellenz keine langen Vorlaufzeiten braucht, sondern klare Entscheidungen.

 

Heute nutzen wir diese historisch gewachsene Mentalität, um Sie als Digital- und Kommunikationsberatung sicher durch die Transformation zu führen. Wir sind schnell, wir sind verbindlich und wir stehen zu unserem Wort. Im nächsten Newsletter zeigen wir Ihnen, wie wir aus dieser Haltung eine Methode entwickelt haben, die Silodenken in der Kommunikation abschafft.

29 01 26
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Der Quantensprung: Warum wir uns technologisch und strategisch neu orientieren müssen

Der Quantensprung

Warum wir uns technologisch und strategisch neu orientieren müssen

Die Quantentechnologie vollzieht gegenwärtig den entscheidenden Schritt von der theoretischen Physik hin zur industriellen Applikation und markiert damit eine der signifikantesten Zäsuren in der Geschichte der technologischen Entwicklung. Während wir uns lange an die stetige Leistungssteigerung der klassischen Informatik gewöhnt haben, signalisiert das Aufkommen der Quantenrechner nun das Ende der klassischen Skalierung nach Moore’s Law, da die herkömmliche Miniaturisierung von Transistoren an atomare physikalische Grenzen stößt. Im Gegensatz zur klassischen Welt, deren Basis auf deterministischen, binären Zuständen beruht, instrumentalisiert das Quantencomputing quantenmechanische Phänomene wie Superposition und Verschränkung. Diese physikalischen Prinzipien erlauben es sogenannten Qubits, komplexe Zustände simultan anzunehmen, was bei spezifischen Problemklassen zu einer exponentiellen Steigerung der Rechenleistung führt.

Hybride Architekturen und ökonomisches Potenzial

Ganz im Sinne Richard Feynmans Postulat, dass die Simulation physikalischer Systeme quantenmechanische Rechner erfordert, entstehen derzeit hybride Architekturen, in denen klassische Hochleistungsrechner die Vorprozessierung übernehmen, während Quantenprozessoren (QPUs) hochspezialisierte Subroutinen berechnen. Diese fundamentale Verschiebung der technologischen Basis impliziert weitreichende Konsequenzen für globale Wirtschaftsstrukturen, wobei führende Strategieberatungen wie McKinsey und die Boston Consulting Group die potentielle Wertschöpfung auf über eine Billion US-Dollar bis zum Jahr 2035 beziffern. Besonders evident wird dieses Potenzial in der pharmazeutischen und chemischen Industrie, wo durch die präzise Simulation molekularer Interaktionen die kostenintensive Entwicklung neuer Medikamente oder Materialien drastisch beschleunigt werden könnte. Doch die Anwendungsmöglichkeiten gehen weit darüber hinaus: Da klassische Rechner bei kombinatorischen Optimierungsproblemen schnell an Leistungsgrenzen stoßen, verspricht das Quantencomputing signifikante Effizienzgewinne bei der Routenplanung und Lieferkettenoptimierung, während der Finanzsektor die Technologie bereits für Risikoanalysen mittels effizienterer Monte-Carlo-Simulationen integriert.

Disruptive Risiken und neue Kryptografie

Allerdings bringt diese enorme Rechenkraft auch disruptive Risiken mit sich, wobei die wohl unmittelbarste Auswirkung die Datensicherheit betrifft. Da etablierte Verschlüsselungsverfahren wie RSA auf der Faktorisierung großer Zahlen basieren, ein Problem, das Quantencomputer theoretisch in kürzester Zeit lösen können, etabliert sich als Reaktion darauf die Post-Quantum-Kryptografie (PQC) sowie physikalisch basierte Verfahren wie die Quantenschlüsselverteilung. Um diese Potenziale und Risiken zu managen, müssen Unternehmen jedoch keine eigene Hardware im Keller installieren.

Disruptive Risiken und neue Kryptografie

Allerdings bringt diese enorme Rechenkraft auch disruptive Risiken mit sich, wobei die wohl unmittelbarste Auswirkung die Datensicherheit betrifft. Da etablierte Verschlüsselungsverfahren wie RSA auf der Faktorisierung großer Zahlen basieren, ein Problem, das Quantencomputer theoretisch in kürzester Zeit lösen können, etabliert sich als Reaktion darauf die Post-Quantum-Kryptografie (PQC) sowie physikalisch basierte Verfahren wie die Quantenschlüsselverteilung. Um diese Potenziale und Risiken zu managen, müssen Unternehmen jedoch keine eigene Hardware im Keller installieren.

Ein wesentlicher Treiber für die industrielle Adaption ist das Geschäftsmodell „Quantum-as-a-Service“ (QaaS), bei dem Hyperscaler wie AWS oder Google Quantenkapazitäten über Cloud-Plattformen schon bereitstellen und so die Eintrittsbarrieren erheblich senken wollen. Gleichzeitig ist es für Unternehmen in der EU wichtig, daß diese Angebote auch über digital souveräne Cloud-Lösungen angeboten werden können.

Forschungsökosystem und strategische Implikationen

Obwohl wir uns gegenwärtig noch in der sogenannten NISQ-Ära befinden, in der Prozessoren fehleranfällig sind und sich der Fokus der Forschung zunehmend von der reinen Quantität der Qubits hin zu deren Qualität und Fehlerkorrektur verschiebt, wächst das Marktökosystem rasant. Technologisch ist das Rennen noch offen, geprägt durch eine Dichotomie von US-Konzernen, die massive Ressourcen in Hardware wie supraleitende Qubits investieren, und europäischen Start-ups sowie Universitäten, die sich erfolgreich in Nischen positionieren. Institutionen wie die ETH Zürich, das MIT, die Universität Stuttgart oder beispielsweise die TU München bilden dabei das Rückgrat der Forschung und fungieren als Keimzellen für Spin-offs, die akademisches Wissen in marktfähige Produkte transferieren.

Es lässt sich konstatieren, dass Quantentechnologie keine temporäre Erscheinung, sondern eine Basistechnologie des 21. Jahrhunderts darstellt, woraus für Unternehmen die strategische Notwendigkeit erwächst, frühzeitig „Quanten-Readiness“ aufzubauen, um in dieser neu definierten Wettbewerbslandschaft bestehen zu können.

15 11 26 | Autor:in: Prof. Dr. Stefan Hencke, CEO Convensis | © 2026 CONVENSIS GmbH

Warum wir uns technologisch und strategisch neu orientieren müssen

Die Quantentechnologie vollzieht gegenwärtig den entscheidenden Schritt von der theoretischen Physik hin zur industriellen Applikation und markiert damit eine der signifikantesten Zäsuren in der Geschichte der technologischen Entwicklung. Während wir uns lange an die stetige Leistungssteigerung der klassischen Informatik gewöhnt haben, signalisiert das Aufkommen der Quantenrechner nun das Ende der klassischen Skalierung nach Moore’s Law, da die herkömmliche Miniaturisierung von Transistoren an atomare physikalische Grenzen stößt. Im Gegensatz zur klassischen Welt, deren Basis auf deterministischen, binären Zuständen beruht, instrumentalisiert das Quantencomputing quantenmechanische Phänomene wie Superposition und Verschränkung. Diese physikalischen Prinzipien erlauben es sogenannten Qubits, komplexe Zustände simultan anzunehmen, was bei spezifischen Problemklassen zu einer exponentiellen Steigerung der Rechenleistung führt.

Hybride Architekturen und ökonomisches Potenzial

Ganz im Sinne Richard Feynmans Postulat, dass die Simulation physikalischer Systeme quantenmechanische Rechner erfordert, entstehen derzeit hybride Architekturen, in denen klassische Hochleistungsrechner die Vorprozessierung übernehmen, während Quantenprozessoren (QPUs) hochspezialisierte Subroutinen berechnen. Diese fundamentale Verschiebung der technologischen Basis impliziert weitreichende Konsequenzen für globale Wirtschaftsstrukturen, wobei führende Strategieberatungen wie McKinsey und die Boston Consulting Group die potentielle Wertschöpfung auf über eine Billion US-Dollar bis zum Jahr 2035 beziffern. Besonders evident wird dieses Potenzial in der pharmazeutischen und chemischen Industrie, wo durch die präzise Simulation molekularer Interaktionen die kostenintensive Entwicklung neuer Medikamente oder Materialien drastisch beschleunigt werden könnte. Doch die Anwendungsmöglichkeiten gehen weit darüber hinaus: Da klassische Rechner bei kombinatorischen Optimierungsproblemen schnell an Leistungsgrenzen stoßen, verspricht das Quantencomputing signifikante Effizienzgewinne bei der Routenplanung und Lieferkettenoptimierung, während der Finanzsektor die Technologie bereits für Risikoanalysen mittels effizienterer Monte-Carlo-Simulationen integriert.

Disruptive Risiken und neue Kryptografie

Allerdings bringt diese enorme Rechenkraft auch disruptive Risiken mit sich, wobei die wohl unmittelbarste Auswirkung die Datensicherheit betrifft. Da etablierte Verschlüsselungsverfahren wie RSA auf der Faktorisierung großer Zahlen basieren, ein Problem, das Quantencomputer theoretisch in kürzester Zeit lösen können, etabliert sich als Reaktion darauf die Post-Quantum-Kryptografie (PQC) sowie physikalisch basierte Verfahren wie die Quantenschlüsselverteilung. Um diese Potenziale und Risiken zu managen, müssen Unternehmen jedoch keine eigene Hardware im Keller installieren.

Ein wesentlicher Treiber für die industrielle Adaption ist das Geschäftsmodell „Quantum-as-a-Service“ (QaaS), bei dem Hyperscaler wie AWS oder Google Quantenkapazitäten über Cloud-Plattformen schon bereitstellen und so die Eintrittsbarrieren erheblich senken wollen. Gleichzeitig ist es für Unternehmen in der EU wichtig, daß diese Angebote auch über digital souveräne Cloud-Lösungen angeboten werden können.

Forschungsökosystem und strategische Implikationen


Obwohl wir uns gegenwärtig noch in der sogenannten NISQ-Ära befinden, in der Prozessoren fehleranfällig sind und sich der Fokus der Forschung zunehmend von der reinen Quantität der Qubits hin zu deren Qualität und Fehlerkorrektur verschiebt, wächst das Marktökosystem rasant. Technologisch ist das Rennen noch offen, geprägt durch eine Dichotomie von US-Konzernen, die massive Ressourcen in Hardware wie supraleitende Qubits investieren, und europäischen Start-ups sowie Universitäten, die sich erfolgreich in Nischen positionieren. Institutionen wie die ETH Zürich, das MIT, die Universität Stuttgart oder beispielsweise die TU München bilden dabei das Rückgrat der Forschung und fungieren als Keimzellen für Spin-offs, die akademisches Wissen in marktfähige Produkte transferieren.

Es lässt sich konstatieren, dass Quantentechnologie keine temporäre Erscheinung, sondern eine Basistechnologie des 21. Jahrhunderts darstellt, woraus für Unternehmen die strategische Notwendigkeit erwächst, frühzeitig „Quanten-Readiness“ aufzubauen, um in dieser neu definierten Wettbewerbslandschaft bestehen zu können.

15 11 26
Autor:in: Prof. Dr. Stefan Hencke, CEO Convensis © 2026 CONVENSIS GmbH


Digitale Souveränität für Kmus: Ansätze zur Gewährleistung der Sicherheit von Daten und Prozessen in kleinen und mittleren Unternehmen

Digitale Souveränität für KMUs

Ansätze zur Gewährleistung der Sicherheit von Daten und Prozessen in kleinen und mittleren Unternehmen

In einer zunehmend vernetzten Welt ist die digitale Autonomie für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) zu einer essenziellen Überlebensfrage geworden. Der wirtschaftliche Erfolg ist nicht länger allein von Faktoren wie Produktqualität, Marktkenntnis oder Innovationskraft abhängig. Die Fähigkeit, Daten, IT-Systeme und Prozesse autonom und selbstbestimmt zu steuern, ist zu einem entscheidenden Faktor geworden. Dieser Aspekt wird als digitale Souveränität bezeichnet. Es besteht jedoch oftmals ein signifikanter Unterschied zwischen dem Ideal der Souveränität und dessen praktischer Realisierung.

 

Unternehmen sehen sich bei der Erlangung digitaler Selbstbestimmung mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Im Gegensatz dazu verfügen KMUs in der Regel über eine eingeschränkte Anzahl an Ressourcen, häufig ohne eine dedizierte IT-Abteilung und mit einem limitierten Budget für digitale Infrastruktur. Zudem sind sie oft von wenigen, großen IT- und Cloud-Anbietern abhängig, deren Vertragsbedingungen wenig Spielraum lassen. Einem Großteil der Unternehmen mangelt es an der erforderlichen Fachkompetenz, um die Komplexität digitaler Ökosysteme zu durchdringen, oder sie werden mit einer überbordenden Informationsflut konfrontiert. Rechtliche Unsicherheiten, wie beispielsweise Datenschutzanforderungen wie die DSGVO oder die Anforderungen der europäischen NIS2-Richtlinie, erschweren die Orientierung zusätzlich. Eine unzureichende Steuerung der Abhängigkeiten kann zu einem Verlust der Kontrolle über sensible Geschäftsdaten, zu Innovationshemmnissen und steigenden Sicherheitsrisiken führen.

Chancen der Digitalisierung für KMUs

Trotz der Herausforderungen, die mit der Digitalisierung einhergehen, eröffnen sich für KMUs signifikante Möglichkeiten. Die vorliegende Untersuchung widmet sich der Fragestellung, inwiefern eine zielgerichtete Digitalisierung die Flexibilisierung von Prozessen begünstigt und folglich zu einer effizienteren Arbeitsweise sowie einer beschleunigten Reaktion auf Marktveränderungen beiträgt. Unternehmen, die den Schutz von Kundendaten ernst nehmen, können sich durch Datenschutz Wettbewerbsvorteile sichern, da das ein zunehmend wichtiger Faktor für Vertrauen ist. Darüber hinaus existieren zahlreiche Förderprogramme und staatliche Unterstützungsmaßnahmen auf Bundes- und EU-Ebene, die KMUs finanzielle Hilfen und Beratungsprogramme bereitstellen. Neue Technologien und europäische Angebote wie die von STACKIT eröffnen Alternativen zu globalen Techgiganten.

 

Um diese Chancen zu nutzen, sind gezielte Maßnahmen erforderlich. Die Selektion geeigneter Cloud-Anbieter ist dabei von entscheidender Bedeutung, da zahlreiche KMUs ihre Daten und Anwendungen in die Cloud auslagern und somit eine Abhängigkeit von externen Dienstleistern schaffen. Für Unternehmen ist es bei der Auswahl von entscheidender Bedeutung, auf den Datenstandort zu achten und Anbieter zu bevorzugen, die Daten in Deutschland oder zumindest innerhalb der EU speichern und verarbeiten. Die Transparenz der Vertragsbedingungen in AGBs und Service Level Agreements (SLAs) ist von entscheidender Relevanz, um die Eigentümerschaft der Daten und die im Konfliktfall geltenden Rechte festzulegen. Die Vermeidung von "Vendor Lock-ins" ist von signifikanter Relevanz. Die Gewährleistung von Kompatibilität und Interoperabilität mittels offener Standards und exportierbarer Datenformate stellt eine Möglichkeit zur Erreichung dieses Ziels dar. Darüber hinaus wird die Verwendung von Sicherheitszertifikaten wie ISO 27001, TISAX oder C5 empfohlen. Der Aufbau einer Multi-Cloud-Strategie kann sich als ein nützlicher Praxistipp erweisen, um Risiken zu diversifizieren und Abhängigkeiten zu minimieren.

 

Im Hinblick auf die Gewährleistung digitaler Souveränität erweist sich neben der Technologie insbesondere die Kompetenz der Mitarbeitenden als entscheidender Faktor. Basisschulungen zu Datenschutz, sicherem Umgang mit Passwörtern und der Erkennung von Phishing-Mails sind unerlässlich. Awareness-Kampagnen, die regelmäßige Erinnerungen und Updates zu neuen Bedrohungen sowie zur optimalen Vorgehensweise beinhalten, sind ebenfalls von signifikanter Relevanz. Der Erwerb von IT-Kompetenzen durch Fortbildungen zu Themen wie Verschlüsselung, sichere Kommunikation und den Umgang mit Open-Source-Tools sollte gemäß der vorliegenden Evidenz gefördert werden. Empirische Studien belegen, dass Mikro-Learnings und kurze, regelmäßige Workshops eine nachhaltigere Wirkung als einmalige Intensivschulungen haben.

Rechtliche Rahmenbedingungen und staatliche Förderung

Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Befolgung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Für ein souveränes Handeln ist es von essentieller Bedeutung, die bestehenden Spielregeln zu kennen. Die Gewährleistung der DSGVO-Konformität nimmt dabei eine zentrale Stellung ein. Die Verarbeitung personenbezogener Daten darf ausschließlich auf einer klaren Rechtsgrundlage und nach dem Prinzip der Datenminimierung erfolgen. Das IT-Sicherheitsgesetz und NIS2 beinhalten für spezifische Branchen Verpflichtungen zu Risikobewertungen, Meldepflichten und Sicherheitsaudits. Im Kontext des Outsourcings von IT-Diensten ist die Gewährleistung einer eindeutigen und rechtlich verbindlichen Vereinbarung, repräsentiert durch einen Auftragsverarbeitungsvertrag, von entscheidender Bedeutung. Für KMUs kann eine externe Datenschutzberatung vorteilhaft sein, um potenzielle Risiken zu minimieren und Chancen effizienter zu nutzen.

 

Schließlich unterstützt der Staat KMUs gezielt bei der Digitalisierung und der Erhöhung ihrer digitalen Souveränität durch verschiedene Förderprogramme. Im Rahmen der EU-Programme "Horizon Europe" und "Digital Europe Programme" werden projektbezogene Förderungen bereitgestellt. Es empfiehlt sich, die Planung von Förderanträgen frühzeitig einzuleiten und sie möglichst mit einem erfahrenen Berater zu konzipieren, da die Bewilligungsprozesse als komplex zu erachten sind. Es lässt sich konstatieren, dass digitale Souveränität für KMUs heutzutage keine Option mehr darstellt, sondern als substanzieller Wettbewerbsvorteil und als Schutzmechanismus zu betrachten ist. Die Herausforderungen sind evident, jedoch ergeben sich auch Chancen. Die strategische Selektion von Technologiepartnern, die Implementierung von Open-Source-Lösungen, die konsequente Weiterbildung der Mitarbeitenden, die Beachtung rechtlicher Vorgaben und die Nutzung von Förderprogrammen sind geeignete Maßnahmen, um die digitale Selbstständigkeit von KMUs sukzessive zu stärken. Perfektion stellt dabei nicht das Ziel dar, jedoch ist jeder bewusste Schritt in Richtung Unabhängigkeit vorteilhaft und trägt zur Robustheit, Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit von KMUs bei.

15 11 26 | Autor:in: Prof. Dr. Stefan Hencke, CEO Convensis | © 2026 CONVENSIS GmbH

Ansätze zur Gewährleistung der Sicherheit von Daten und Prozessen in kleinen und mittleren Unternehmen

In einer zunehmend vernetzten Welt ist die digitale Autonomie für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) zu einer essenziellen Überlebensfrage geworden. Der wirtschaftliche Erfolg ist nicht länger allein von Faktoren wie Produktqualität, Marktkenntnis oder Innovationskraft abhängig. Die Fähigkeit, Daten, IT-Systeme und Prozesse autonom und selbstbestimmt zu steuern, ist zu einem entscheidenden Faktor geworden. Dieser Aspekt wird als digitale Souveränität bezeichnet. Es besteht jedoch oftmals ein signifikanter Unterschied zwischen dem Ideal der Souveränität und dessen praktischer Realisierung.

 

Unternehmen sehen sich bei der Erlangung digitaler Selbstbestimmung mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Im Gegensatz dazu verfügen KMUs in der Regel über eine eingeschränkte Anzahl an Ressourcen, häufig ohne eine dedizierte IT-Abteilung und mit einem limitierten Budget für digitale Infrastruktur. Zudem sind sie oft von wenigen, großen IT- und Cloud-Anbietern abhängig, deren Vertragsbedingungen wenig Spielraum lassen. Einem Großteil der Unternehmen mangelt es an der erforderlichen Fachkompetenz, um die Komplexität digitaler Ökosysteme zu durchdringen, oder sie werden mit einer überbordenden Informationsflut konfrontiert. Rechtliche Unsicherheiten, wie beispielsweise Datenschutzanforderungen wie die DSGVO oder die Anforderungen der europäischen NIS2-Richtlinie, erschweren die Orientierung zusätzlich. Eine unzureichende Steuerung der Abhängigkeiten kann zu einem Verlust der Kontrolle über sensible Geschäftsdaten, zu Innovationshemmnissen und steigenden Sicherheitsrisiken führen.

Chancen der Digitalisierung für KMUs

Trotz der Herausforderungen, die mit der Digitalisierung einhergehen, eröffnen sich für KMUs signifikante Möglichkeiten. Die vorliegende Untersuchung widmet sich der Fragestellung, inwiefern eine zielgerichtete Digitalisierung die Flexibilisierung von Prozessen begünstigt und folglich zu einer effizienteren Arbeitsweise sowie einer beschleunigten Reaktion auf Marktveränderungen beiträgt. Unternehmen, die den Schutz von Kundendaten ernst nehmen, können sich durch Datenschutz Wettbewerbsvorteile sichern, da das ein zunehmend wichtiger Faktor für Vertrauen ist. Darüber hinaus existieren zahlreiche Förderprogramme und staatliche Unterstützungsmaßnahmen auf Bundes- und EU-Ebene, die KMUs finanzielle Hilfen und Beratungsprogramme bereitstellen. Neue Technologien und europäische Angebote wie die von STACKIT eröffnen Alternativen zu globalen Techgiganten.

 

Um diese Chancen zu nutzen, sind gezielte Maßnahmen erforderlich. Die Selektion geeigneter Cloud-Anbieter ist dabei von entscheidender Bedeutung, da zahlreiche KMUs ihre Daten und Anwendungen in die Cloud auslagern und somit eine Abhängigkeit von externen Dienstleistern schaffen. Für Unternehmen ist es bei der Auswahl von entscheidender Bedeutung, auf den Datenstandort zu achten und Anbieter zu bevorzugen, die Daten in Deutschland oder zumindest innerhalb der EU speichern und verarbeiten. Die Transparenz der Vertragsbedingungen in AGBs und Service Level Agreements (SLAs) ist von entscheidender Relevanz, um die Eigentümerschaft der Daten und die im Konfliktfall geltenden Rechte festzulegen. Die Vermeidung von "Vendor Lock-ins" ist von signifikanter Relevanz. Die Gewährleistung von Kompatibilität und Interoperabilität mittels offener Standards und exportierbarer Datenformate stellt eine Möglichkeit zur Erreichung dieses Ziels dar. Darüber hinaus wird die Verwendung von Sicherheitszertifikaten wie ISO 27001, TISAX oder C5 empfohlen. Der Aufbau einer Multi-Cloud-Strategie kann sich als ein nützlicher Praxistipp erweisen, um Risiken zu diversifizieren und Abhängigkeiten zu minimieren.

 

Im Hinblick auf die Gewährleistung digitaler Souveränität erweist sich neben der Technologie insbesondere die Kompetenz der Mitarbeitenden als entscheidender Faktor. Basisschulungen zu Datenschutz, sicherem Umgang mit Passwörtern und der Erkennung von Phishing-Mails sind unerlässlich. Awareness-Kampagnen, die regelmäßige Erinnerungen und Updates zu neuen Bedrohungen sowie zur optimalen Vorgehensweise beinhalten, sind ebenfalls von signifikanter Relevanz. Der Erwerb von IT-Kompetenzen durch Fortbildungen zu Themen wie Verschlüsselung, sichere Kommunikation und den Umgang mit Open-Source-Tools sollte gemäß der vorliegenden Evidenz gefördert werden. Empirische Studien belegen, dass Mikro-Learnings und kurze, regelmäßige Workshops eine nachhaltigere Wirkung als einmalige Intensivschulungen haben.

Rechtliche Rahmenbedingungen und staatliche Förderung

Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Befolgung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Für ein souveränes Handeln ist es von essentieller Bedeutung, die bestehenden Spielregeln zu kennen. Die Gewährleistung der DSGVO-Konformität nimmt dabei eine zentrale Stellung ein. Die Verarbeitung personenbezogener Daten darf ausschließlich auf einer klaren Rechtsgrundlage und nach dem Prinzip der Datenminimierung erfolgen. Das IT-Sicherheitsgesetz und NIS2 beinhalten für spezifische Branchen Verpflichtungen zu Risikobewertungen, Meldepflichten und Sicherheitsaudits. Im Kontext des Outsourcings von IT-Diensten ist die Gewährleistung einer eindeutigen und rechtlich verbindlichen Vereinbarung, repräsentiert durch einen Auftragsverarbeitungsvertrag, von entscheidender Bedeutung. Für KMUs kann eine externe Datenschutzberatung vorteilhaft sein, um potenzielle Risiken zu minimieren und Chancen effizienter zu nutzen.

 

Schließlich unterstützt der Staat KMUs gezielt bei der Digitalisierung und der Erhöhung ihrer digitalen Souveränität durch verschiedene Förderprogramme. Im Rahmen der EU-Programme "Horizon Europe" und "Digital Europe Programme" werden projektbezogene Förderungen bereitgestellt. Es empfiehlt sich, die Planung von Förderanträgen frühzeitig einzuleiten und sie möglichst mit einem erfahrenen Berater zu konzipieren, da die Bewilligungsprozesse als komplex zu erachten sind. Es lässt sich konstatieren, dass digitale Souveränität für KMUs heutzutage keine Option mehr darstellt, sondern als substanzieller Wettbewerbsvorteil und als Schutzmechanismus zu betrachten ist. Die Herausforderungen sind evident, jedoch ergeben sich auch Chancen. Die strategische Selektion von Technologiepartnern, die Implementierung von Open-Source-Lösungen, die konsequente Weiterbildung der Mitarbeitenden, die Beachtung rechtlicher Vorgaben und die Nutzung von Förderprogrammen sind geeignete Maßnahmen, um die digitale Selbstständigkeit von KMUs sukzessive zu stärken. Perfektion stellt dabei nicht das Ziel dar, jedoch ist jeder bewusste Schritt in Richtung Unabhängigkeit vorteilhaft und trägt zur Robustheit, Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit von KMUs bei.

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Autor:in: Prof. Dr. Stefan Hencke, CEO Convensis
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